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In den Jahren 2014/2015 wird entschieden, ob nach über 50 Jahren vergeblicher Anstrengungen endlich gebaut wird oder ob die Ortsumfahrung eine unendliche Geschichte wird.

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Aktuelles

Pressemitteilung zum Besuch von Frau Bogner-Unden bei der Bürgerinitiative Ortsumfahrung Endingen-Erzingen

 

Am 14.10.2017 besuchte Frau Andrea Bogner-Unden, MDL von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Bürgerinitiative Ortsumfahrung Endingen-Erzingen.

Anwesend waren von der Bürgerinitiative der 1. Vorsitzende Michael Föst sowie einige Vorstandschaftsmitglieder, der Endinger Ortsvorsteher Thomas Meitza, einige Endinger Ortschaftsräte, Georg Seeg in Vertretung von Oberbürgermeister Reitemann sowie die Balinger Gemeinderäte Erwin Feucht und Uwe Jetter von Bündnis 90/Die Grünen.

In einem regen Diskussionsaustausch mit Frau Bogner-Unden stellte man die Sichtweise für eine baldige Ortsumfahrung dar. Die Gründe der Bürgerinitiative für eine Ortsumfahrung übergab Michael Föst in einem Schreiben an Frau Bogner-Unden.  Darin ist ausführlich beschrieben, dass die Ortsumfahrung die vom Land aufgestellten Priorisierung erfüllt und zügig umgesetzt werden müsse.  Die landesspezifischen Kriterien umfassen den Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit, die Lärm- und Schadstoffe, die Nachhaltigkeit und die Erhaltungszustände. Die bekannten Probleme Endingens liegen beim Verkehrsfluss, der

Überschreitung der Grenzwerte für Lärm trotz Tempo 30 sowie der weiterhin überschrittenen Grenzwerte für Stickoxide trotz Umweltzone. Michael Föst nannte als besonders tragischen Punkt die Verkehrssicherheit.  Innerhalb eines Jahres kam es zu zwei Toten bei Unfällen auf der B 27 in der Nähe des Ortsausgangsschildes.

Alle Priorisierungsgründe sind in vollem Umfang erfüllt. „Unser Anliegen der Ortsumfahrung ist für den vordringlichen Bedarf geeignet und das Regierungspräsidium kann aus unserer Sicht sofort mit dem Projekt anfangen“, so Michael Föst. Damit dies geschieht bat er Frau Bogner-Unden, sich im Landtag dafür einzusetzen und das Projekt Ortsumfahrung Endingen-Erzingen zügig zu beginnen. Der Landtag wird darüber entscheiden, mit welchen der vielen vordringlichen Projekte angefangen und in welcher Reihenfolge begonnen wird.

Im Anschluss besuchte man noch eine Anwohnerin in der Schömberger Straße (B 27) um sich ein Bild davon zu machen, mit welchen Belastungen die Anwohner Endingens schon viel zu lange leben müssen.

Michael Föst betonte in seinem Schlusswort noch einmal, dass die Bedingungen der Priorisierung deutlich erfüllt sind und es nun endlich an die Umsetzung gehen müsse. Die Einwohner Endingens warten schon viel zu lange auf eine Besserung ihrer Lebensqualität!

Pressemitteilung

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

am 16. März 2016 ist der erste Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 (BVWP) durch das Bundesverkehrsministerium veröffentlicht worden. Die Ortsumfahrung der B 27 Endingen - Erzingen ist in den BVWP 2030 aufgenommen worden. Dies ist ein erster wichtiger Erfolg der Bürgerinitiative und wir freuen uns, dass unser Engagement zur Aufnahme unserer Ortsumfahrung in den vordringlichen Bedarf des BVWP beigetragen hat.

 

Mit der Gründung der Bürgerinitiative im Jahr 2011 durch Gerd Ulrich bestand ein zentrales Ziel darin, die Aufnahme der Ortsumfahrung B 27 Endingen - Erzingen in den vordringlichen Bedarf des BVWP zu bekommen.

 

Michael Föst und Heike Zatrieb haben nach dem Tod von Gerd Ulrich als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende die Bürgerinitiative Ortsumfahrung B 27 Endingen - Erzingen fortgeführt. Jede Möglichkeit wurde genutzt, um unser Anliegen bei den politisch Handelnden zu hinterlegen und auf uns aufmerksam zu machen. Wir haben Verkehrspolitiker nach Endingen eingeladen und konnten ihnen vor Ort zu zeigen, welche Belastung die B 27 für den Ort darstellt. Wir sind auch zu den politisch Verantwortlichen gereist, haben die beiden Verkehrsminister Peter Ramsauer (bis Dezember 2013) und Alexander Dobrindt persönlich getroffen, um unsere Belange herauszuheben. Wir sind mehrmals nach Berlin und an andere Orte gefahren und haben uns dabei mit den zuständigen Staatssekretären des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) getroffen, um uns Gehör zu verschaffen. Dies und vieles Mehr haben sich gelohnt.

 

Wir möchten allen, die uns unterstützt haben, recht herzlich danken. Unseren besonderen Dank möchten wir an Herrn Thomas Bareiß richten, der uns mit seinen Kontakten als Bundestagsabgeordneter viele Wege bis ins BMVI bereitet hat, und an Herrn Oberbürgermeister Helmut Reitemann, der uns auf diesen Wegen immer unterstützt und begleitet hat.

 

Mit der Veröffentlichung des BVWP 2030 am 16. März 2016 ist der erste wichtige Schritt für unsere Ortsumfahrung vollzogen und es beginnt aus unserer Sicht nun die eigentliche Arbeit.

Zunächst ist nur der Entwurf veröffentlicht. Diese Dokumente bilden die Grundlage des Beteiligungsverfahrens für die Öffentlichkeit. Sechs Wochen lang können Interessierte zum BVWP 2030 Stellung nehmen. Stellungnahmen können vom 21. März bis zum 2. Mai 2016 beim BMVI abgegeben werden.

Minister Dobrindt sagt dazu: „Der neue Bundesverkehrswegeplan ist das stärkste Programm für die Infrastruktur, das es je gab. Erstmals wird bei der Erstellung eines Bundesverkehrswegeplans die Öffentlichkeit beteiligt. Wir informieren von Anfang an über die Vorhaben und ihre Bedeutung für unser Land. Unsere Infrastruktur ist die Grundlage für Wohlstand und Wirtschaftswachstum der Zukunft.“

 

Nach der Bearbeitung dieser Stellungnahmen durch das BMVI wird der BVWP 2030 im Bundestag verabschiedet. Die tatsächliche Umsetzung von Verkehrsinfrastruktur-projekten wird noch nicht durch den BVWP 2030 beschlossen. Der Plan bildet jedoch die Grundlage für die Verkehrsinfrastrukturpolitik des Bundes der nächsten 15 Jahre.

 

Nach dem Beschluss des BVWP 2030 durch den Bundestag werden noch weitere Planungsverfahren notwendig, bevor es zum Bau der Ortsumfahrung kommt.

 

Wir haben im Vorstand der Bürgerinitiative Ortsumfahrung B 27 Endingen - Erzingen beraten und wollen diese Umsetzung bis zur Fertigstellung weiterhin unterstützend begleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bürgerinitiative Ortsumfahrung Endingen-Erzingen

 

 

Michael Föst

Bürgerinitiative Ortsumfahrung B 27 Endingen - Erzingen trifft Staatssekretär Norbert Barthle

Am 13.11.2015 trafen sich Michael Föst und Heike Zatrieb von der Bürgerinitiative Ortsumfahrung B 27 Endingen-Erzingen mit Norbert Barthle, dem Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Auf Einladung von Thomas Bareiß kamen Vertreter der Politik und der Bürgerinitiative Ortsumfahrung B 27 Endungen - Erzingen in Balingen zusammen, um gemeinsam mit dem Staatssekretär jeweils die Maßnahmen B 27 Balingen/Süd, B 463 Ortsumgehung Albstadt-Lautlingen und die Verbindung von B 311/B313 Sigmaringen - Mengen zu diskutieren.

Michael Föst machte deutlich, wie wichtig es ist, dass die Ortsumfahrung B 27 Endingen-  Erzingen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen wird. Die Belastung der Anwohner, die erhöhten Stickstoffdioxidwerte und die Lärmbelästigung, die trotz Tempolimit in der Nacht die Grenzwerte überschreiten, sind Grund genug zu handeln. Eine Einhaltung der Grenzwerte sei auch mit einem Luftreinhalteplan nicht zu erwarten. Der Verkehr wird nach eigenen Aussage des BVMI um 13% beim PKW und um 29% beim LKW bis 2030 steigen. Für die Anwohner und die weitere Entwicklung der Region ist deshalb ein Ausbau der B 27 maßgeblich.

Zudem erklärte Föst, dass es sich nicht um eine echte Ortsumfahrung handelt, sondern um einen Lückenschluss der B 27 von Stuttgart nach Rottweil. Der B 27 kommt dabei eine Spangenfunktion mit der A 81 zu. Dies wurde beim Bau der A 81 so festgelegt und bislang nicht verwirklicht. Er machte nochmals klar, wie wichtig die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes ist, da ansonsten in den nächsten 15 Jahren nichts mehr gehen wird.

Bürgerinitiative B27, Ortsumfahrung Endingen – Erzingen spricht mit Minister Dobrindt

 

Michael Föst, Vorsitzender der Bürgerinitiative Ortsumfahrung Endingen – Erzingen und Heike Zatrieb nutzten die Gelegenheit, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt das Anliegen der Ortsumfahrung  zu verdeutlichen. Auf Einladung von Thomas Barreiß reisten sie am Samstag zum Bezirksparteitag der CDU Südwürttemberg-Hohenzollern in Bad Saulgau an.

Im Anschluss an die Rede des Bundesverkehrsministers konnte die Bürgerinitiative dem Minister ein Schreiben persönlich übergeben und ihm ihre Argumente im Gespräch darstellen.

„Die Ortsumfahrung Endingen-Erzingen“, so Michael Föst „ist ein wichtiger Lückenschluss für die überregionale Funktion der B27. Diese ist die Hauptverkehrsader der Region und bildet mit der A81 eine Spange zwischen Stuttgart und Rottweil. Bei uns in Endingen mündet die B27 aus Richtung Stuttgart mit ihrem vierspurigen Ausbau bei Balingen (Süd) in die Ortsdurchfahrt. Für die Endinger ist dies eine unerträgliche Situation. Alle Kriterien sprechen für einen Umfahrung, sowohl in der Kosten-/Nutzenbetrachtung als auch in der Einhaltung der Grenzwerte für Lärm und Stickoxide.“ Er bat den Minister, sich dafür einzusetzen, dass diese Maßnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2015 in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird.

Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Ortsvorsteher Thomas Meitza unterstützten die Bürgerinitiative, indem sie an dem Treffen teilnahmen.